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Praktische Hilfe für Existenzgründer

Leipzig. Seit Kurzem gibt es die Gründungsinitiative "gruenderwelt-ost e. V." neben dem Standort Chemnitz auch in Leipzig. Nach Aussagen des Vorstandes erfolgte die Gründung des Vereins mit dem Ziel, der Schwächung regionaler Wirtschaftsstruktur durch Abwanderung qualifizierter Arbeitskräfte und innovativer Unternehmen entgegen zu wirken.Leipzig. Seit Kurzem gibt es die Gründungsinitiative "gruenderwelt-ost e. V." neben dem Standort Chemnitz auch in Leipzig. Nach Aussagen des Vorstandes erfolgte die Gründung des Vereins mit dem Ziel, der Schwächung regionaler Wirtschaftsstruktur durch Abwanderung qualifizierter Arbeitskräfte und innovativer Unternehmen entgegen zu wirken.

Der Verein sieht sich vor allem auch als Ansprechpartner bei Unternehmensgründungen. Gerade im technologischen Bereich und im Dienstleistungssektor sollen Personen beraten und betreut werden, die ihren wirtschaftlichen Erfolg in die eigene Hand nehmen wollen.

"Wir bündeln Erfahrungen und Tipps, die für das Wirtschaftsleben in der Region um Chemnitz und Leipzig besonders interessant sind", erläutert André Wittig, der neben René Wendler den Vorstand des Vereins bildet. Dabei gebe es wissenschaftliche Hilfestellung unter Mitwirkung der regionalen Forschungseinrichtungen, werden Ausgründungen aus den Universitäten betreut sowie Einzelunternehmer sowohl in der Gründungsphase als auch danach unterstützt.

Neben den wissenschaftlichen Einrichtungen in Chemnitz und Leipzig stützt sich der Verein dabei auf die erklärte Bereitschaft von öffentlichen Institutionen, Verbänden, Kammern, Steuerberatungsgesellschaften, Rechtsanwaltskanzleien und Wirtschaftsprüfern, als Partner mitzuwirken.

Wie das Angebot von "gruenderwelt-ost" in der Praxis wirkt, machte Wittig am Beispiel des 35-jährigen Diplomingenieurs Jörg-Uwe Müller deutlich, der im Herbst vergangenen Jahres die Firma Saxobraze GmbH in Chemnitz gründete. Müller ist Spezialist im Bereich des Hartund Hochtemperaturlötens. Das Know-how holte er sich zuletzt als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Chemnitzer Institut für Fertigungstechnik/ Schweißtechnik dieser sächsischen Hochschule. Die begleitende Unterstützung der "gruenderwelt-ost" half ihm bei der Entwicklung seines Unternehmens. So ist Müller jetzt im März gemeinsam mit dem Institut als einziger deutscher Beitrag mit einem Vortrag zum Löten von Mikrowärmeaustauschern auf der internationalen 83. Jahrestagung der American Welding Society im Rahmen der MAX INTERNATIONAL in Chicago präsent.

Auskunft: 0341/1 29 85 67.

Jörg Walitzek

© Dresdner Neueste Nachrichten erschienen am 16.03.2002

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